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Abschlussbericht GaLaBau 2016

Die GaLaBau 2016 schließt auf konstant hohem Niveau

Nach vier erfolgreichen Messetagen ging am 17. September die 22. GaLaBau in Nürnberg zu Ende: Genau 64.1381 Fachbesucher kamen, um sich über Produkte und Trends für das Planen, Bauen und Pflegen mit Grün zu informieren. Erfreulich ist die gestiegene Internationalität der Fachmesse. So war auf Ausstellerseite diesmal gut jedes vierte Unternehmen international. Verglichen mit der Vorveranstaltung betrug hier das Plus an Internationalität 10 %. Bei den Besuchern reiste jeder Zehnte aus dem Ausland, unter anderem aus Österreich, Polen und Italien, ins spätsommerliche Nürnberg.

Stefan Dittrich, Abteilungsleiter GaLaBau, resümiert zufrieden: „Die Stimmung auf der GaLaBau 2016 war einfach großartig: volle Hallen und intensive Verkaufsgespräche. Die GaLaBau hat ihrem Namen als grüner Branchentreff wieder alle Ehre gemacht.“ Dieses Mal stellten 1.320 1 Unternehmen auf gestiegener Fläche in insgesamt 13 Messehallen aus.

 

Die Messebesucher kamen dabei zum größten Teil aus Fachbetrieben des Grün- und Freiflächenbaus. Ein leichter Anstieg war bei Messegästen aus Fachbehörden und öffentlichen Einrichtungen, Friedhofskultur und -ämtern sowie dem Motorgeräte-Fachhandel zu verzeichnen. Zudem zog es diesmal noch mehr Fachplaner und Architekten nach Nürnberg als 2014. Obendrein besuchten die 22. GaLaBau Mitarbeiter aus Architektur- und Planungsbüros, Auftraggeber aus der Privatwirtschaft, Manager von Golfanlagen und Betreiber von Freizeitanlagen. Fast 60 % der Besucher haben in ihrem Unternehmen eine leitende Funktion inne, der Anteil der Entscheider stieg erneut leicht, und zwar auf fast 82 %. Demzufolge ist die Qualität des Fachpublikums erneut gestiegen.

 

Mehr Internationalität konnte auf der Ausstellerseite festgestellt werden. 1.320 Aussteller reisten aus 37 Ländern nach Nürnberg, davon 336 internationale. Neben Deutschland waren allen voran Unternehmen aus den Niederlanden (58) sowie aus Italien (58), Österreich (35), Frankreich (28), Belgien (18), Großbritannien (12), Polen (12) und der Schweiz (11) vertreten. Das Plus an internationalen Ausstellern betrug dabei 10 %. Den Kernbereich der GaLaBau bildet das Maschinensegment, zu dem rund die Hälfte der Aussteller zählt. Sie stellen Pflege- und Baumaschinen aus. Etwa 35 % der Aussteller sind den Segmenten Baustoffe, Natursteine, Pflastersteine, Terrassenbeläge, Bäume, Pflanzen, Saatgut und Ähnliches zuzuordnen. Und etwa 15 % der Aussteller decken Spezialangebote wie Spielplatzgeräte, Stadtmöblierung oder das Segment Golfplatzbau und -pflege ab. 263 Unternehmen nahmen 2016 erstmals an der GaLaBau teil.

Der Bundesverband der Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen-Hersteller e.V. war mit seiner Sonderschau „Bewegung im Park“ und dem gemeinsamen Forum mit P@L „playground“ erneut aktiv auf der Messe vertreten. Seine Mitglieder präsentierten auf der Fachmesse GaLaBau in Nürnberg vom 14. - 17. September 2016 anhand von Produktbeispielen den Nutzen für Jugend, Senioren, Gemeinden, Organisationen und Sportvereine sowie für die übergeordnete Stadtplanung zum Thema „Bewegung im Park.“ Mit der BSFH-Sonderschau und den begleitenden Fachvorträgen auf dem BSFH-Forum hat der BSFH den Städten und Gemeinden auf der GaLaBau 2016 in Nürnberg neue Anregungen zur Gestaltung von Bewegungsräumen gegeben.

 

Tilo Eichinger, 1. Vorsitzender des BSFH, konnte anlässlich des Messerundganges die Gelegenheit nutzen, in einem persönlichen Meinungsaustausch mit Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin, unsere Branche vorzustellen. Ein Thema war unter anderem unsere Botschaft zu unserem diesjährigen Thema „Bewegung im Park“. Städte und Gemeinden können die Freizeitinteressen von Bürgerinnen und Bürgern fördern, indem sie Bewegungsräume für die Menschen vor Ort schaffen. Das Wohnumfeld der Kommunen sei deshalb so zu gestalten, dass es als Sport- und Bewegungsraum genutzt werden kann. Hierzu zählen insbesondere auch die Parks und Grünflächen. Denn die Gestaltung eines attraktiven Wohnumfeldes werde an Bedeutung gewinnen. Nur dann, wenn attraktive Freiräume geschaffen, Angebote für den Outdoorsektor im öffentlichen Bereich umgesetzt werden, können Bewegungsräume für die Freizeitinteressen der Menschen nutzbar sein.

 

Auch das Seminarangebot „PLAYGROUND“ wurde von den Besu chern angenommen. Insbesondere die Podiumsdiskussion mit Steffen Strasser und Prof. Kähler zum Thema „Jede Kommune braucht einen Bewegungsparcours“ wie auch die Themen zu „Aus der Praxis für die Praxis“ waren gut besucht.

17.10.2016 14:24 Alter: 164 Tage